BI-SOLUTIONS Kai Noack · IT Business Analyse & Data Analytics
Workshops  /  Für IT-Mitarbeiter
Praxis-Workshop für IT-Mitarbeiter. Zwei Tage.

Eine falsche Zahl reicht.

Datenqualität mit KI

Von der Rohdatei zur verlässlichen Berichtsaussage

Der Praxis-Workshop für Reporting, Datenmigration und KI-Projekte: ein Werkzeugkasten
aus Methoden, den Sie sofort für die eigene Praxis nutzen können.

Der Bericht sagt
72,8 %
Preisabschlag auf den Listenpreis
→
Die Wahrheit
−0,3 %
Verkauf praktisch zum Listenpreis

Ursache: ein einziges Produkt mit 35.928 € statt 10 € Listenpreis – versteckt in über 45.000 Datensätzen. Genau solche Fehler finden Sie im Workshop selbst.

Warum das Thema jetzt drängt

Kosten

Im Schnitt mindestens 11,2 Mio. € pro Jahr durch schlechte Daten (Gartner, 2020, umgerechnet).

Migrationen

Datenprobleme sind ein Hauptgrund, warum Projekte Zeit und Budget sprengen.

KI-Projekte

Schlechte Daten werden durch KI nicht besser – nur schneller verbreitet.

Pflicht

Der EU AI Act verlangt KI-Kompetenz der Mitarbeiter (Art. 4).

Reporting & BI Data Analytics Datenmigration KI-Projekte Fachbereiche mit Zahlenverantwortung

Der ganze Weg – an echten Rohdaten

6
Rohdateien, zwei Datenwelten
45.444
Datensätze
15
Prüfregeln als SQL
12
Übungen

Verschiedene Datumsformate, falsche Zeichenkodierung, Dubletten und Rechenfehler – wie im Projektalltag. Sie erleben direkt, wie sich einzelne Fehler auf reale Kennzahlen auswirken.

Tag 1

Verstehen und prüfen

  • 1. Statistik, Machine Learning, generative KI – was ist das eigentlich?
    Drei Begriffe, die oft in einen Topf geworfen werden, aber unterschiedliche Werkzeuge sind – wir ordnen sie einmal klar ein.
  • 2. Wie Daten zusammenhängen – und warum das wichtig ist
    Schlüssel, Beziehungen, Kardinalitäten: das Handwerkszeug, um aus einem wirren CSV-Export ein verständliches Datenmodell zu machen.
  • 3. Das Sternschema – das Einmaleins der Datenauswertung
    Die einfache Struktur, nach der die meisten Berichte und Dashboards aufgebaut sind, Schritt für Schritt erklärt.
  • 4. Vom CSV zur eigenen Datenbank
    Wie aus mehreren losen Dateien eine Datenbank wird, mit der man wirklich arbeiten kann.
  • 5. Was heißt eigentlich „gute Datenqualität“?
    Die wichtigsten Qualitätsdimensionen einfach erklärt – und wie man daraus konkrete Prüfregeln macht.
  • 6. Nicht suchen, sondern gezielt prüfen
    Der wichtigste Trick gegen das Gefühl „irgendwo muss doch ein Fehler sein“: erst eine Vermutung aufstellen, dann gezielt nachschauen.
  • 7. Mit einfachen Mitteln Ausreißer erkennen
    Durchschnitt und Streuung (Standardabweichung) – die Basis, um zu sehen, was „normal“ ist und was nicht.
  • 8. Der Z-Score und seine robuste Variante
    Zwei einfache Kennzahlen, mit denen man ungewöhnliche Werte zuverlässig findet – erst auf Papier nachvollzogen, dann in Python nachgebaut.
  • 9. Erste Schritte in Python – ohne Vorwissen
    Die Rechenschritte aus den vorherigen Punkten als kleines, nachvollziehbares Programm – die Grundlage für den Rest des Workshops.
Tag 2

Erkennen, bereinigen, messen

  • 1. Fehler automatisch finden: drei Wege im Vergleich
    Feste Regeln, Statistik und Machine Learning – jede Methode hat ihre Stärken, wir zeigen, wann welche zum Einsatz kommt.
  • 2. Anomalieerkennung in der Praxis: der Isolation Forest
    Ein bewährtes Verfahren, das verdächtige Datensätze findet, ohne dass man vorher genau weiß, wonach man sucht.
  • 3. Dubletten und ähnliche Schreibweisen zusammenführen
    Wie man „Müller GmbH“ und „Mueller GmbH“ als denselben Kunden erkennt – der unscharfe Vergleich.
  • 4. Bereinigen, aber nachvollziehbar
    Jede Korrektur wird protokolliert – damit später sichtbar bleibt, was sich wie auf die Kennzahlen ausgewirkt hat.
  • 5. Datenqualität dauerhaft im Blick behalten
    Kennzahlen, die zeigen, ob sich die Qualität verbessert oder verschlechtert – mit einer sinnvollen Grenze statt starrer Vorgabe.
  • 6. Wann ein Alarm wirklich einer ist
    Die Eingriffsgrenze: wie man vermeidet, bei jeder kleinen Schwankung gleich Alarm zu schlagen.
  • 7. KI nutzen, ohne gegen den Datenschutz zu verstoßen
    Pseudonymisierung und was beim KI-Einsatz rechtlich zu beachten ist – praxisnah statt Juristendeutsch.
  • 8. Wenn Daten aus Fließtext bestehen
    Wo Sprachmodelle klassischen Methoden überlegen sind – etwa bei Freitextfeldern oder Kommentaren.
  • 9. Neu: vortrainierte KI für Tabellen
    Tabular Foundation Models – ein aktueller Ansatz, der ganze Tabellen „versteht“, ohne dass man ihn erst aufwendig trainieren muss.

Methoden und Werkzeuge

Data Profiling SQL · SQLite Python · pandas Robuster Z-Score Saisonvergleich Isolation Forest Dubletten & unscharfer Vergleich Sprachmodelle Pseudonymisierung DQ-Kennzahlen DSGVO & EU AI Act Tabular Foundation Models · TabPFN

Sie nehmen mit

Eine Lernunterlage mit ausführlichen Kapiteln, ein Übungspaket mit Datenbank und mehreren Skripten, diverse Prüfregeln als SQL-Code und ein interaktiver Prüfbericht als Vorlage für die eigenen Daten. Vor allem aber nehmen Sie das komplette Vorgehen mit: vom manuellen Prüfen über klassische Machine-Learning-Verfahren bis zu aktuellen Tabular Foundation Models – geordnetes Know-how, das Sie direkt auf die Daten Ihres eigenen Unternehmens anwenden können. Wer vorher noch keine Berührung mit Python hatte, erhält zusätzlich einen echten Einstieg in diese Programmiersprache – und damit einen direkten Zugang zum Machine Learning.

Voraussetzungen und Format

Excel- oder SQL-Grundkenntnisse hilfreich, Python nicht notwendig – keine Installation erforderlich, die Übungen laufen direkt im Browser (Colab). Ein Laptop genügt für die Teilnahme. Dauer: 2 Tage.

1–3 Teiln.
4–10 Teiln.
Online
1.200 € / Pers.
900 € / Pers.
Inhouse
1.200 € / Pers.*)
900 € / Pers.*)

Alle Preise netto, zzgl. ges. MwSt.  *) Fahrt- und ggf. Übernachtungskosten nach Aufwand

📄 Workshop-Flyer (PDF)

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